Donnerstag, 20. Januar 2011

Prez Hu goes to America

Ich bin kein Experte, aber der Staatsbesuch, den der chinesische Präsident Hu Jintao derzeit in den USA unternimmt, ist wahrscheinlich eine gute Idee. Mehr oder weniger gehören die Vereinigten Staaten ja den Chinesen und da ist es sinvoll für ihren Staatspräsidenten, einmal eine seiner -wenn auch kleineren- Provinzen zu inspizieren und zu kontrollieren, ob alles noch glatt läuft. Und das tut es. Die Amerikaner kaufen das chinesische Zeugs als wäre der billige Plastikschrott aus echtem Gold.
Beim großen Staatsbankett gestern im weißen Haus haben sie übrigens Barbra Streisand eingeladen. Auf die Frage von Reportern, warum sie da wäre, sagte sie nur, dass sie schon mal in einem chinesischen Restaurant gearbeitet hätte. Haha! Auch cool, und (augenzwinkernd?) einem alten Chinesen-Klischee entsprechend, beantwortete der ebenfalls anwesende Jackie Chan die gleiche Frage mit:"Ich will nur ein paar Fotos machen." Hohoho!
Bei diesem ganzen Spektakel wird aber von den Medien eine wichtige Person komplett vergessen (unter den Tisch gekehrt?). Richard Nixon, ohne den es in den 70ern eine Annäherung der USA an China nicht gegeben hätte. Der amerikanische Komponist John Adams hat darüber sogar eine Oper verfasst. Hier kannst du dir einen Ausschnitt aus diesem wirklich großartigen Werk ansehen:

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