Donnerstag, 1. Juli 2010

Jim Morrison, † 3. Juli 1971 (oder vielleicht doch nicht?)

Ich muss dir heute nochmal mit einem toten Rockstar auf die Nerven gehen. In diesem Fall sieht es aber so aus, als ob der Typ von dem ich spreche in Wirklichkeit noch am Leben ist und sich bester Gesundheit erfreut. Nein, Mann. Ich meine nicht Elvis.

Eigentlich dachten wir alle, dass Jim Morrison seit jener schicksalshaften Nacht auf den 3. Juli 1971, als er in seiner Pariser Wohnung ein Bad nehmen wollte, mit Jimi Hendrix und Janis Joplin im Himmel Joints raucht. So wie es aussieht haben wir uns aber alle geirrt. Jim ist am Leben!

Der Grund, warum wir schon so lange nichts mehr von ihm gehört haben, ist ganz einfach: Es ist ein waffengeiler Redneck aus ihm geworden, der zurückgezogen im amerikanischen Nordwesten lebt. Jim züchtet dort Pferde und nimmt manchmal auch an Rodeo Wettbewerben teil. Er hat sogar seine eigene Internetseite. Scheiße, wenn man darüber nachdenkt, kommt einem das auch gar nicht so hirnrissig vor, wie es auf den ersten Blick erscheinen mag. Hör dir mal den Doors Song Horse Latitudes an. Wir wissen jetzt auch was mit Riders On The Storm wirklich gemeint war. Verdammt nochmal, Jim. Du hast uns alles schon in deinen Songs prophezeit.

Wenn du jetzt Lust auf die Doors bekommen hast, dann leg doch ein paar ihrer Platten in deinen Plattenspieler. Du kannst auch ins Kino gehen und dir When You´re strange ansehen. Eine neue Dokumentation über die Doors. Sie enthält auch Ausschnitte aus Jim Morrisons Film HWY - An American Pastoral. Diesen habe ich schon mal hier besprochen.

So und jetzt gibt es zum Schluss noch ein paar nette Bilder von Jim als Cowboy:


Jim mit seiner Frau Marsha Morrison.


Von links nach rechts: Sharon Kirktatrick, Gerald Pitts, Jim Morrison mit seinem sechsschüssigen Revolver und einer Dose Bier und David Logan.


Jim mit seinen Lieblingsknarren.

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